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Kinderhilfswerk Tendol Gyalzur in Tibet

Gruppe lernender Kinder
Kinderhilfswerk Tendol Gyalzur
von Monika Köck

Während meiner ersten, nur 10-tägigen Reise nach Tibet im Jahre 1993 wurde mir bewusst, dass ich mich für dieses Land und für dieses Volk engagieren möchte. Die damaligen Erlebnisse hinterließen in mir viel mehr als nur eine Urlaubserinnerung, eine besondere Kraft wurde mir zuteil, die mich bis heute begleitet.

Die ersten Jahre meiner ehrenamtlichen Arbeit für Tibet galten den tibetischen Flüchtlingen in Indien, bis ich im Jahr 1996 Frau Tendol Gyalzur kennenlernte. Frau Gyalzur, die seit vielen Jahren in der Schweiz lebt, ist Tibeterin und hatte 1993 das erste Waisenhaus in Tibet errichtet. Die Begegnung mit ihr hat mich tief beeindruckt und ihr Bericht über tibetische Waisen- und Straßenkinder hat in mir den Wunsch geweckt, mich ihrem Engagement anzuschließen und meine Aktivität nach Tibet und zu diesen Kindern zu verlagern.

Die Begegnung mit ihr hat in mir den Wunsch geweckt,
meine Aktivität nach Tibet und zu diesen Kindern zu verlagern.
 

Ich hatte schon zuvor die Absicht gehabt, zu meinem kurz bevorstehenden vierzigsten Geburtstag zu einem großen Fest einzuladen, das neben meinem Geburtstag auch dem Thema der tibetischen Kinder und dem Sammeln von Geldspenden für ein diesbezügliches Projekt gewidmet sein sollte. Mit diesem finanziellen Beitrag wurde es möglich, den bereits bestehend Plan für ein zweites Haus in Südosttibet im Jahr 1997 zu verwirklichen und ein Zuhause für fünfzig weitere Kinder zu schaffen.

Mittlerweile finden mehr als 180 Kinder und Jugendliche die Unterstützung von zahlreichen Paten und Sponsoren, sowie von ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich. Ich bin fast jedes Jahr für einige Wochen in unseren Projekten in Tibet und es ist für mich jedesmal eine große Freude zu sehen, wie sich unsere Kinder entwickeln können, eine Ausbildung bekommen und auf eine gute Zukunft zugehen.

Ganz besonders freue ich mich darüber, dass die Unterstützung unseres Projektes mit Spenden und Patenschaften seit meinem Geburtstagsfest, das am Anfang meiner Initiative stand, nie mehr versiegt ist und ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Freunden und Spendern sehr herzlich bedanken.

 

Patenkind im Unterricht
Patenkind im Unterricht

Wie kann das Kinderhilfswerk unterstützt werden?

1. Spenden
Einmalige oder mehrmalige Spenden für das Projekt als Ganzes. Es entstehen keine weiteren Verpflichtungen.

2. Familienpatenschaft
Unterstützungsbeitrag für das Projekt als Ganzes in der Höhe von jährlich € 250.–
Die Familienpatenschaft kann jährlich und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Es entstehen keine weiteren Verpflichtungen.

3. Patenschaft für ein Ausbildungsstipendium
Unterstützungsbeitrag für die höhere Ausbildung eines Schülers oder einer Schülerin in der Höhe von jährlich € 270.–
Bei der Patenschaft für ein Ausbildungsstipendium ist eine Bindung für 4 Jahre vorgesehen, sie kann aber ungeachtet dessen jährlich und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Es entstehen keine weiteren Verpflichtungen.

4. Persönliche Patenschaft
Unterstützungsbeitrag für ein persönliches Patenkind in der Höhe von jährlich € 480.–
Persönliche Paten können mit ihrem Patenkind persönlich in Kontakt treten, sowohl brieflich (Übersetzung wird angeboten) als auch durch Besuch vor Ort.
Bei der persönlichen Patenschaft ist eine Bindung auf längere Zeit sehr erwünscht, sie kann aber ungeachtet dessen jährlich und ohne Angabe von Gründen unter Einhaltung einer 3-monatigen Kündigungsfrist gekündigt werden. Es entstehen keine weiteren Verpflichtungen.

Für alle Unterstützer gilt, dass sie jährlich über die Aktivitäten des Kinderhilfswerkes informiert werden.
Ausführliche Informationen über die Entstehungsgeschichte und die Organisation unseres Kinderhilfswerkes sind unter www.tendol-gyalzur-tibet.ch abzurufen.

Wenn Sie unser Projekt unterstützen möchten, worüber ich mich sehr freuen würde, kontaktieren Sie mich bitte unter kihiwe-austria@gmx.at.

Monika Köck