Homöopathie

Homöopathische Arzneimittel

Die drei grundlegenden Voraussetzungen, auf denen die homöopathische Methode gründet, sind das Ähnlichkeitsgesetz, das Verfahren des Potenzierens und die Arzneimittelprüfung.

Das Ähnlichkeitsgesetz besagt, dass eine Substanz, die bestimmte Beschwerden hervorrufen kann, in homöopathischer, das heisst verdünnter und potenzierter Form, ähnliche Beschwerden bessern oder heilen kann.

Zum Beispiel gehören zu den typischen Symptomen einer Vergiftung mit Quecksilber eine Entzündung der Mundschleimhaut mit schmerzhaften, wunden Stellen, starkem Speichelfluss und einer geschwollenen, dick belegten Zunge. Wenn man Quecksilber homöopathisch potenziert und so das Arzneimittel Mercurius erhält, dann kann man damit eine durch Virusinfektion ausgelöste Entzündung der Mundschleimhaut, die mit schmerzhaften, wunden Stellen, starkem Speichelfluss und einer dick belegten Zunge einhergeht sehr gut behandeln.

Viele Stoffe aus der belebten und unbelebten Natur
werden zu homöopathischen Mitteln verarbeitet,…
 

Der Vorgang, der aus dem Gift ein Heilmittel macht, ist das sogenannte Potenzieren. Dabei wird die Ausgangssubstanz in mehreren aufeinander folgenden Schritten abwechselnd verdünnt und geschüttelt, bis eine Verdünnungsstufe (Potenz) erreicht ist, in der die substanzgebundenen, schädlichen Wirkungen verschwunden sind, die informationsgebundene, heilsame Wirkung aber in Erscheinung tritt.

Die Arzneimittelprüfung schließlich ist das Verfahren, mit dem man herausfinden kann, gegen welche Beschwerden ein neues oder noch nicht gut bekanntes Mittel wirksam sein könnte. Dabei wird die zu prüfende homöopathische Arznei von gesunden, freiwilligen Versuchspersonen in einer Art und Weise eingenommen, die die zu erwartenden Beschwerden in subtiler Weise spürbar werden lassen, ohne dass eine gesundheitliche Schädigung eintreten könnte. Die praktische Anwendung entscheidet dann darüber, welche der verspürten Symptome tatsächlich in den Wirkungsbereich des Mittels fallen.

In den zweihundert Jahren seit der Begründung der Homöopathie wurde auf diese Art und Weise ein großer Arzneischatz gesammelt. Viele Stoffe aus der belebten und unbelebten Natur werden zu homöopathischen Mitteln verarbeitet, Pflanzen, Mineralien, Tierprodukte, vom Gänseblümchen bis zum Schlangengift, und jedes hat seine charakteristische Information in sich, die im richtigen Moment wie ein Schlüssel ins Schloss passen und einen Heilungsprozess fördern kann.

 

Zu den Vorzügen der homöopathischen Arzneimittel gehören

  • Gute Wirksamkeit bei Fehlen von Nebenwirkungen
  • Preiswert, leicht erhältlich, gut haltbar, in der Herstellung ökologisch verträglich
  • Sehr gut geeignet zur Behandlung von Kindern
  • Auch in der Schwangerschaft und während des Stillens unbedenklich
  • Gut geeignet zur Selbstbehandlung von alltäglichen, akuten Erkrankungen
  • Tiefgreifende Wirkung bei emotionalen und geistigen Beschwerden
  • Möglichkeit der nachhaltigen konstitutionellen Behandlung chronischer Erkrankungen
  • Gute Kombinierbarkeit mit anderen Behandlungsmethoden
 

Die alleinige oder zusätzliche Behandlung mit homöopathischen Arzneien kann bei vielen Beschwerden und Erkrankungen hilfreich sein

  • Akute Infekte, Kinderkrankheiten
  • Halsentzündung, Mundschleimhautentzündung, Ohrentzündung, Augenentzündung,
  • Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung,
  • Husten, Bronchitis, Asthma
  • Infektanfälligkeit, verzögerte Erholung nach Infekt, chronisches Müdigkeitssyndrom
  • Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Reisekrankheit
  • Rheumatische Erkrankungen, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen,
  • Muskelschmerzen, Sehnenscheidenentzündung
  • Neuralgische Schmerzen
  • Psychovegetativ und psychosomatisch bedingte Herzkreislaufbeschwerden
  • Bluthochdruck, Kreislaufbeschwerden durch zu niedrigen Blutdruck
  • Akute Venenentzündung, Hämorrhoiden
  • Akute und chronische Magen- und Darmbeschwerden
  • Gastritis, Magenschmerzen, Sodbrennen, Völlegefühl, Übelkeit,
  • Blähungen, Verstopfung, Durchfall
  • Colitis ulcerosa, Morbus Crohn
  • Akute und wiederkehrende Blasenentzündung, Reizblase
  • Bettnässen
  • Regelbeschwerden, klimakterische Beschwerden
  • Schwangerschaftserbrechen
  • Prostatitis
  • Akute Entzündungen im Bereich der Haut, Nagelbettentzündung
  • Akne, Ekzeme, Neurodermitis, Urticaria, Warzen
  • Herpesinfektion, Gürtelrose
  • Psychovegetative und psychosomatische Beschwerden,
  • Angstzustände, depressive Verstimmungen, Burnout-Syndrom, Schlafstörungen
  • Entwicklungs- und Lernstörungen bei Kindern
  • Beschwerden in Folge von Unfällen, Verletzungen, Operationen
  • Insektenstiche, Wunden, Verbrennungen

Hausapotheke – Homöopathische Mittel